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Entgegen
der eher traditionellen Vorstellung, das Gedächtnis
sei ein simpler Informationsspeicher, gehen neuere theoretische
Ansätze der gehirnforschung davon aus, dass ein
besonderes Merkmal der Großhirnrinde die Möglichkeit
ist, "alles mit allem zu vernetzen". Erinnern,
lernen und kreativ sein, ist das Ergebnis der Bildung
bzw. Stärkung von Synapsen, den Nervenzellen, im
Gehirn.
Der
Kommunikation zwischen rechter und linker Hirnhälfte
scheint dabei eine besondere Bedeutung zu zu kommen,
wenn es um Kreativität geht. Hier setzt Mind Mapping
an, indem es eine methodische Vorgehensweise bereit
stellt, die sowohl die rechte, emotional-intuitive,
als auch die linke, rational-analytische, Hirnhälfte
aktiviert.
Die
Vorgehensweise dabei ist denkbar einfach. Anstatt in
Form von hierarchischen Listen Unterpunkte zu Themen
bzw. zu zu lösenden Problemen nieder zu schreiben,
geht Mind Mapping in einer verästelten Struktur
von einem in die Blattmitte geschrieben Begriff aus.
Dadurch entsteht zunächst die Möglichkeit,
in freier Assoziationsfolge Ideen zu erfassen. Die Verwendung
von Farben und Symbolen bietet eine weitere Gelegenheit
den Denkprozess offener zu gestalten.
Wurden
Mind Maps zunächst als klassische Methode der Ideenfindung,
vergleichbar etwa dem Brainstorming, eingesetzt, findet
die Methode heute in vielen unterschiedlichen Bereichen
Anwendung. Mind Maps lassen sich einsetzen bei der Planung
von Veranstaltungen, in der Präsentation von Themen,
bei der Erstellung von Gesprächsnotizen und und
und .
In
den vergangenen Jahren sind verschiedene software-basierte
Lösungen zum Erstellen von Mind Maps entstanden.
Weitere Informationen zum Thema Mind Mapping finden
Sie unter folgenden Internetadressen:
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